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Der ehemalige Festplatz...

Ein optimaler Standort für das geplante Feuerwehrgerätehaus. Nun soll eine Standortanalyse angefertigt werden.

Gilching – Seit vielen Jahren wird der Freiwilligen Feuerwehr Gilching ein neues Domizil versprochen. Spätestens 2017 sollte der Plan in trockenen Tüchern sein. Ein schwieriges Unterfangen, denn der Wunschstandort scheiterte an den Kosten. Nun soll der Festplatz am Starnberger Weg einer immissionsrechtlichen Standortanalyse unterzogen werden. Problem: Das Areal ist im Flächennutzungsplan als durchgehender Grünzug festgeschrieben... Mehr dazu unter...

Von links: Martina Edelmann, Benedict Padberg, Ste

Stefanie Laakmann bedankte sich...

bei Heinrich Lenker für viele Jahre Unterstützung in der Vorstandschaft

Gilching (16. Oktober) - Die Freien Wähler in Gilching haben neu gewählt. Vielmehr trat am heutigen Montag Abend die komplette Mannschaft bis auf Heinrich Lenker (stellvertretender Vorsitzender), der nach fast 20 Jahren in der Vorstandschaft nicht mehr kandidierte, erneut zur Wahl an. Vorsitzende Stefanie Laakmann (Mitte) wird künftig durch Schriftführer Peter Kramer (von rechts), Max Zauchner (Kasse), Benedict Padberg (Öffentlichkeitsarbeit) und Martina Edelmann (stellvertretende Vorsitzende) unterstützt.
Einen Bericht aus dem Gemeinderat steuerte Thomas Reich bei. Er betonte, dass die Zusammenarbeit innerhalb des Gremium im Vergleich zum Stadtrat Starnberg relativ harmonisch vonstatten geht, auch wenn man in der Sache oft anderer Meinung sei. Ein wachsames Auge werde man wie schon in der Vergangenheit auch künftig auf die Finanzen legen. "Wir dürfen keine Luftschlösser bauen und müssen darauf achten, dass die vielen Projekte auch finanzierbar sind."
Apropos Finanzen. Kreisrat Matthias Vilsmayer verwies auf die vom Kreisrat beschlossenen Großprojekte, deren Kosten finanziell auf alle Kommunen verteilt werden. Da schlagen der ÖPNV mit neuen Buslinien (vier Millionen Euro). das Gymnasium Herrsching (Investition 40 Millionen Euro), FOS/BOS (30 Millionen Euro), die Klinik Seefeld mit rund 21,5 Millionen Euro, der Anbau des Landratsamtes Starnberg mit 15 Millionen Euro statt der ursprünglich eingeplanten fünf Millionen Euru und eine Investitionskostenförderung für die weiterführenden Schulen mit rund 15 Millionen Euro zu Buche.
"Hier droht eine Rekordverschuldung. Ich bin mir sicher, wir übernehmen uns nicht nur finanziell, sondern auch personell", mahnte Vilsmayer. Seine Befürchtungen: "Mit diesen Entscheidungen nehmen wir den Gemeinden jeglichen Handlungsspielraum für die Zukunft."

 

Evi Bauer hofft auf eine einvernehmliche Lösung

Existenz hängt am seidenen Faden

Wer kennt es nicht, das "Schmankerleck" an der Weßlinger Straße in Gilching. Viele Stammkunden und auch Gelegenheitsgäste schätzen die gemütliche Atmosphäre aber auch die gute Küche von Evi Bauer. Nun hängt ihre Existenz am seidenen Faden. Weil sie versäumte, vor fünf Jahren eine Tektur nachzureichen, verfügt sie über keinen genehmigten Bauantrag. Was bisher auch nicht aufgefallen ist. Erst, als die 52-Jährige einen Antrag auf Erweiterung der Imbissstube stellte, wurde das Landratsamt auf das fehlende Papier aufmerksam... mehr dazu unter

Bestaunten die Miniaturbauten....

auf der Modellbahn-Ausstellung in Gilching: Markus Kelm (von links), Catherine, Simon, Boniface und Rose-Joyce Petcam

Gilching (8. Oktober 2017) - Dampfende Loks, Güterzüge, eine überdimensionale Gartenbahn mit einer Gleisanlage der Spurgröße 2 G und selbstfahrende Autos in Miniaturausgabe lockten am Wochenende mehr als 1300 Besucher ins Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching. Eingeladen hatten Bayerns Modellbauer, die zwischen Schulmensa und Aula handwerkliches Geschick präsentierten, zudem den interessierten Besuchern viel Informationen mit auf den Weg gaben. Vertreten waren unter anderem vier Vereine mit insgesamt 13 Anlagen, fünf Aussteller mit Stapeln von Raritäten und unzählige Teilnehmer einer Tauschbörse, betonte Organisator Tobias Meier. „Die Mischung macht’s“, weiß der Inhaber eines Spielwarengeschäftes in Gilching mit Schwerpunkt Modelleisenbahn. Gestartet vor vier Jahren hat sich die zweitägige Ausstellung mittlerweile zu einem Publikumsmagneten entwickelt. War der Modellbau früher eine reine Männerdomäne, kommen heute gleichermaßen Frauen wie Kinder, um sich über neuesten Entwicklungen zu informieren. „Angefangen hat es damit, dass die Mädels anboten, für die Modelleisenbahn die Landschaften zu gestalten. Die Technik aber interessiert sie weniger.“ Bemerkenswert war, dass am Wochenende weder Aussteller noch Besucher mit Handys gesichtet wurden. „Ja, wer sich für den Modellbau interessiert, macht dies mit ganzer Leidenschaft. Es gibt allerdings auch eine Nische von Modellbauern, die auf ihren Handys das Schaltpult installieren und über das IPhon die Anlage steuern. Die sind aber hier nicht vertreten.“ Dennoch hat der Modellbau Eisenbahn Konkurrenz bekommen. In Germering gründete sich ein Freundeskreis von 15 Personen, der E-Cars vom landwirtschaftlichen Schlepper über Baufahrzeuge, Long-Laster und Personenautos im Detail getreu dem Original zum Laufen bringen. Begeistert zeigten sich vorwiegend die jüngeren Besucher über einen Feuerwehreinsatz im Miniformat, bei dem ein brennender Stadel fachgerecht gelöscht wurde. „Es ist jedes Mal viel Arbeit, bis die Ausstellung steht, aber auch wieder abgebaut ist“, sagt Meier. „Das Leuchten aber in den Augen der Erwachsenen sowie der vielen Kinder entschädigt für alles. Außerdem spielen wir alle gerne und es macht mir Spaß, auch mal andere Anlagen zu betätigen. Ich freue mich schon wieder auf nächstes Jahr.“ Uli Singer

Illustre Gäste bei der Einweihung ...

des neuen Seniorenzentrums in Gilching. Mit dabei Florian und Johannes Pichlmayr (von links), Martin Fink, Irene Pichlmayr, Thomas Bonato, Tim Weidner und die Pfarrer Franz von Lüninck und Dorothea Bezzel

Gilching – „Heimat statt Heim“ - ein Slogan der für Irene, Florian und Johannes Pichlmayr aus Eggenfelden keine leeren Worte, sondern Programm sind. Gestern wurde in Gilching das zwanzigste Seniorenzentrum des 1992 gegründeten Familienunternehmens eröffnet. Die rund 100 Festgäste zeigten sich begeistert. „Das Haus ist ja in Natura noch viel schöner, als es die Grafik auf der Einladungskarte vermuten lässt“, schwärmte Vize-Bürgermeister Martin Fink. Insbesondere lobte Fink die Idee, jedes Stockwerk durch eine Tapete mit historischen Fotos aus Gilching auszustatten. Da gibt es die Abteilung Wildmoos, den Glockenweg und das Tonwerk. Und zu jedem Motiv hatte der Geisenbrunner Landwirt auch gleich eine Geschichte zu erzählen. Vize-Landrat Tim Weidner rekapitulierte die Entstehungsgeschichte der diversen Seniorenzentren im Landkreis Starnberg, betonte aber auch, dass es sich bei der neuen Einrichtung um ein „außergewöhnlich beeindruckendes Haus“ handelt, wo sich Bewohner sowie Mitarbeiter wohlfühlen werden. Die Investitionssumme gab Johannes Pichlmayr mit 8,3 Millionen Euro an, wobei die Wohnungen größtenteils über Investoren finanziert wurden. Die Segnung des Hauses nahmen die Pfarrer Franz von Lüninck und Dorothea Bezzel vor. Überschattet wurden die Feierlichkeiten durch einen Mord, der zeitgleich in einem Pichlmayr-Heim am Standort Eggenfelden passiert ist. Ein an Demenz erkrankter Bewohner habe die Heimleiterin mit einem Messer erstochen, hieß es. Uli Singer

Die letzten Stunden im alten Bus...

Vera P. und ihre Pflegekinder

Gilching (5. Oktober 2017) – Der Verein Kinderinsel mit Sitz in Gilching hat neu gewählt. Als Vorsitzende wurde Uli Singer bestätigt, Stellvertreter ist weiterhin Peter von Quadt. „Es war ein relativ anstrengendes Jahr, das geprägt war von Verhandlungen mit Behörden und das Akquirieren von Spenden“, erklärte Singer auf der Jahresversammlung im Sepperl-Wirt in Meiling. „Leider konnten wir nicht verhindern, dass eins unserer Kinder in ein Heim außerhalb des Landkreises Starnberg eingewiesen wurde und wir so keinen Zugang mehr zu dem Mädchen haben.“ Große Sorge machen sich die Mitglieder des Vereins um eine Pflegemutter und ihre zwei Mädels, eine bunt zusammen gewürfelte Familie, die sich auf einem ehemaligen Bauernhof in Schlagenhofen wohl fühlt. Ursprünglich waren es mal fünf Pflegekinder, von denen jedoch drei erwachsen geworden mittlerweile eigene Wege gehen. „Leider wurde das Kinderhaus in Schlagenhofen bisher nicht mehr neu belegt, was bedeutet, dass zwar hohe Miet- und Unterhaltskosten anfallen, das Pflegegeld für zwei Kindern aber bei weitem nicht ausreicht, die Kosten zu stemmen. Wir unterstützen die Familie seit Jahren finanziell und kümmern uns auch um das Wohlbefinden der Kinder. Außerdem haben wir ein gebrauchtes Auto gekauft, weil der alte Bus keinen TÜV mehr bekommen hat“, betonte Singer. „Um die Existenz der kleinen Familie nicht zu gefährden, brauchen wir dringend weitere Spenden.“ Erfolgreich sei das Projekt Patenschaft für die Zwillinge Luis und Leon verlaufen. Wie berichtet, wurde bei den Jungs im Alter von zwei Jahren Leukämie festgestellt. Sowohl Eltern wie auch die Zwillinge mussten wegen der langwierigen Chemotherapie über ein Jahr lang im Krankenhaus Rechts der Isar verbringen. Die Kosten für Haus, Versicherungen und sonstige Verpflichtungen aber liefen weiter. Damit die Familie nach Rückkehr aus der Klinik kein Schuldenberg erdrückt, übernahm die Kinderinsel die Patenschaft und sammelte entsprechend Spenden ein. „Unser Aufruf hat wahre Wunder gewirkt. Die Hilfsbereitschaft war überwältigend. Vereine, Musikgruppen, Schulen, Vodafon, der Gilchinger Schützenverein und Fußballclubs organisierten zugunsten der Zwillinge Benefizveranstaltungen, bei denen unglaublich viel Geld eingegangen ist. Wir konnten sogar einen größeren Zuschuss für den Ankauf eines Busses leisten.“ Laut Kassenbericht gingen für soziale Zwecke unter Schirmherrschaft der Kinderinsel insgesamt rund 29000 Spenden ein; rund 22500 Euro wurden 2016 ausgeschüttet. In den Vorstand wurden außerdem Inge Kiendl als Schriftführerin und Oliver Kübrich als Kassier gewählt. Das Amt der Rechenprüfer haben Eva Ott und Matthias Vilsmayer übernommen. Das Spendenkonto lautet DE 72 7016 3370 0003 221318, BIC GENODEF 1 FFB. Näheres unter www.unsere-kinderinsel.de

Machen Sie mit...!

Es gehört mit zu den wichtigsten Wünschen der Menschen, eine Heimat zu haben und zu wissen, wo man hingehört. Man möchte sich geborgen fühlen und sein Umfeld kennen. Insbesondere in einer Zeit der Globalisierung wird es immer wichtiger, unserer Vergangenheit auch weiterhin auf die Spur zu bleiben, gleichzeitig aber das aktuelle Geschehen aufmerksam zu verfolgen. Leider kommt im Lehrplan der heutigen Schulen die so genannte "Heimatkunde" viel zu kurz. Viele jüngere Menschen wissen gar nicht mehr, woher in direkter Nachbarschaft Straßennamen kommen, zum Beispiel der 124 Meter lange Goldmacherweg, was mal entlang der Römerstraße los war oder wer dafür verantwortlich zeichnete, dass es am Steinberg eine Rosenburg gibt. Ziel von "Gilching aktuell" ist es, in Zusammenarbeit mit Ihnen, passionierten Hobbyforschern, den Kindern und Jugendlichen dazu beizutragen, die eigene Heimat mit ihrer facettenreichen Kultur noch besser kennenzulernen. En gutes Beispiel erzählter Vergangenheit präsentiert immer wieder Hans Lampl (siehe Video-Clips).
In diesem Sinne - viele gute Ideen
Uli Singer
Und, falls Sie Lust haben, mitzumachen, wie auch immer - ein Mail genügt!
an: singer@singer-online.de